KUNST
Kunst im Atelier oder in der
Galerie sucht
ihren Weg zum
Käufer. Kunst im Museum will
vermittelt werden. Kunst an der Wand
braucht
Platz. Kunst im privaten Depot / Lager
/ Archiv will inventarisiert
sein.
DIENST
Ich
sehe
meine
Aufgabe darin, junge Künstler
zu entdecken und zu
fördern, die sich
durch Konzept, Werk oder auch
Persönlichkeit vom Gros anderer
abheben. Absicht
ist, eine Plattform zu
ermöglichen für
gesellschaftskritische, Sichtweisen
hinterfragende oder wegweisende
künstlerische Positionen, die
zugleich in
lockerer Zeitspanne
überprüft werden sollen.
Die Idee der
„Überprüfung“ basiert
auf meinem Bedürfnis nach
„Nachhaltigkeit“ sowie meiner
grundsätzlichen
Vorstellung vom Kulturbetrieb als
Dienstleister im Sinne eines
Bildungsauftrages.
LEISTUNG
Ich
betrachte
meine
Aufgabe in hohem Maße als
Vermittlungsarbeit.
Ziel ist, ganz in
der Beuys’schen Tradition,
möglichst viele Menschen mit
dem
ungewohnten
Gedankengut zu verknüpfen. Erst
dann ist die Chance einer
gesellschaftlichen,
sozialen oder politischen Wirkung
überhaupt gewährleistet.
Mein Konzept ist,
über die persönliche
Ansprache und ein sich permanent
entwickelndes Netzwerk
künstlerische Inhalte zu
transportieren. Ich strebe
Kooperationen
mit anderen
Institutionen und deren Programmen
an, sofern diese meinen Kriterien
der
Qualität wie auch Vermittlung
genügen. Es ist dabei nicht
mein Ziel, dem
Mainstream zu folgen, sondern
vielmehr kontrapunktisch Akzente zu
setzen, die
den „Verabredungsbegriff Kunst“
hinterfragen.
Grundsätzlich
neige
ich
weniger zu ausgeprägter
Abgrenzung, wie sie
übliches Merkmal des
Kunstbetriebes ist, da diese auf
Dauer einsam macht. Ich bin
überzeugt von
einer Mischung aus Kompetenz,
Menschlichkeit und Diplomatie,
sofern
tatsächlich
die Inhalte der Arbeit Früchte
tragen sollen.
Dr.
Christian
Krausch, Januar 2012
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